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Pixelpark "hold"


18.05.2001
Merck Finck & Co.

Wie die Analysten von Merck Finck & Co. berichten, hat Pixelpark (WKN 514350) seine vorläufigen Zahlen für das erste Quartal 2001 bekannt gegeben.

Aus dem Verkauf von 1,36 Millionen neuen Aktien an Bertelsmann zu einem Preis von 11 Euro pro Aktie habe das Unternehmen Bargeld in Höhe von über 13,5 Millionen Euro erzielt.


Damit steigere sich der Bertelsmann-Anteil von 57,4 auf 60,3 Prozent. Gleichzeitig habe Pixelpark wichtige Vorabzahlen für das Quartal verkündet; die offizielle Bekanntgabe erfolge am 22 Mai. Die vorläufigen Ergebnisse für das erste Quartal lägen bei Einnahmen von 26,1 Millionen Euro und einem EBITDA von 5,2 Millionen Euro. Diese Zahlen entsprächen tatsächlich den nach dem Fiskaljahr 2000 gesenkten Planzahlen, wenn auch der fast in Höhe der Einnahmen liegende Nettoverlust von 25,3 Millionen Euro unerwartet gewesen sei. Die wichtigsten außerordentlichen Faktoren, die zu diesem Ergebnis beigetragen hätten, seien die 12,2 Millionen Euro Abschreibungskosten für den gesamten Anteil an Venturepark und die 4,6 Millionen Euro Abschreibung von Vermögenswerten an der Pixelpark CEE Holding für Geschäfte in Ost- und Mitteleuropa.

Dies sei die Konsequenz eines Effektivitätsprogramms, dass die neue CFO Annette Koch eingeführt habe, um bei dem Unternehmen reinen Tisch zu machen. Pixelparks Gewerkschaften könnten in der momentanen Aufregung behilflich sein, die Talente bei dem Unternehmen zu halten und neue Kräfte einzustellen. Die Finanzierung sei gesichert, der Effektivitätsplan aufgestellt – nun wäre auf Anzeichen von Wachstum auf dem Markt zu warten.

Aufgrund des eingeschränkten Abwärts-Risikos stufen die Analysten von Merck Finck & Co das Unternehmen von „verkaufen“ auf „halten“ hoch.




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